Durch die Entwicklung von intelligenten Fertigungsverfahren können höhere Produktivität und Effizienz in der industriellen Fertigung erzielt werden. Es wird eine Produktionsumgebung angestrebt in der sich Fertigungsanlagen selbst steuern oder durch intelligente Werkstücke gesteuert werden. Hierüber wird die Möglichkeit zur Adaption von Produktionsprozessen an individuelle und individualisierbare Produkte in Form von smarten Prozessen eröffnet.

Sofern einem Werkstück bzw. Halbzeug nicht die benötigten Produktionsinformationen beigefügt werden, ist es erforderlich eine Datenkette zu implementieren, um beispielsweise automatisiert erstellte Biegeprogramme aus der Ferne digital an eine Produktionsmaschine zu übertragen.

Dazu wird die Produktionsmaschine im unternehmensinternen Netzwerk eingebunden und eine Schnittstelle zum Steuerungsrechner geschaffen. Hierüber kann von extern das generierte Biegeprogramm an die Produktionsmaschine übertragen werden.

Es wird ein standardisiertes NC-Programm zur flexiblen Fertigung entwickelt. Dieses Programm beinhaltet eine Funktion, die es ermöglicht das jeweils übertragene Biegeprogramm einzuladen und abzuarbeiten.

Vorteilhaft ist die digitale Übertragung von NC-Programmen bei häufig wechselnden Aufträgen auf eine Produktionsmaschine oder beispielsweise bei (geometrisch) skalierbaren Produkten.