Um Qualifizierungsstrategien Richtung Industrie 4.0 ging es bei einer Veranstaltung, zu der der Bundesverband mittelständische Wirtschaft zusammen mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Siegen eingeladen hatte (27.11.19). Prof. Dr. Ralph Dreher vom Kompetenzzentrum erklärte den zahlreichen Besuchern zu Beginn, was Industrie 4.0 eigentlich bedeutet – für ein Unternehmen und für die Mitarbeiter. Er führte aus, was man tun muss, wenn Prozesse optimiert werden sollen.

Danach konnten sich die Besucher zwei praktische Beispiele für Industrie 4.0 ansehen. Die erste Anlage zeigte exemplarisch, wie vernetzte Produktion funktioniert. Die Besucher konnten die einzelnen Schritte kennen lernen.

Bei der zweiten ging es darum, wie Mitarbeiter beim Rüsten von Maschinen mit Augmented Reality unterstützt werden können. Augmented Reality wird auch als erweiterte Realität bezeichnet. Das bedeutet, dass die reale Umgebung mit digitalen Inhalten angereichert wird, zum Beispiel mit Audio, Video oder 3D-Objekten. Sven Hoffmann vom Kompetenzzentrum führte eine Augmented-Reality-Brille vor. Wenn er sie trägt, kann er sich damit zeigen lassen, wie er die Biegemaschine vor sich einstellen muss.

An der Maschine wird außerdem verdeutlicht, wie Daten einfach gesammelt und visualisiert werden können, auch aus älteren Maschinen. Dr.-Ing. Christopher Kuhnhen stellte die Visualisierungsmöglichkeiten vor.